14.Dezember 2011: Thermische Maßnahme an Kircheneinrichtungen vor Ort
In der Gemeindekirche St. Amandus in Straelen-Herongen wurde akuter Holzwurmbefall an den beiden Seitenaltären sowie einigen Kirchenbänken festgestellt. Unsere mobile Thermokammer wurde vor Ort unmittelbar vor der Kirche installiert. Hierzu ist lediglich ein Kraftstromanschluss sowie ein normaler Hauswasseranschluss erforderlich.
Die Seitenaltäre wurden von unseren Fachkräften demontiert und zusammen mit den befallenen Kirchenbänken in die Kammer eingeräumt. Hier fand dann die thermische Behandlung mit einer exakten Regelung der relativen Feuchte statt. Die Kontrolle der Messdaten kann jederzeit am Auflieger aber auch von jedem PC mit Internetanschluss, also auch vom Auftraggeber, erfolgen.
Nach erfolgter Behandlung wurden die Seitenaltäre wieder angebracht sowie die Kirchenbänke zurück in die Kirche gebracht. Die gesamte Maßnahme zur Holzwurmbekämpfung war in 4 Tagen erledigt.
09.Dezember 2011: Thermische Maßnahme an einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus in Wolfenbüttel
Auf dem Schlossplatz in Wolfenbüttel befindet sich das Anna-Vorwerk-Haus, ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert. Im Gutachten eines Sachverständigen wurde akuter Schädlingsbefall festgestellt.
Das gesamte Haus sollte einer thermischen Behandlung unterzogen werden. Hierzu wurde sowohl die Fassade als auch die Rückfront des Gebäudes mit
Folie eingehaust. Mit Abstand zum Gebäude wurde aus Holz ein Gerüst konstruiert, ohne dass Befestigungen direkt an der historischen Fassade montiert werden mussten. Hierauf wurde die schweißbare Spezialfolie installiert.
Mit drei thermischen Anlagen, die nach Vorgabe des Sachverständigen über eine getrennte Rauchgasf
ührung verfügen mussten, konnte nun nach den aufwendigen Vorarbeiten die eigentliche thermische Behandlung gegen tierische Schadinsekten wie Holzwurm und Hausbock stattfinden.
Es wurden Lebendproben eingesetzt, die von unabhängiger Seite nach Ablauf der Maßnahme kontrolliert wurden. Temperatur und Feuchte konnte jederzeit außerhalb des Gebäudes vom Auftraggeber eingesehen werden.
22.September 2011: Thermische Behandlung eines Doppelheuerhauses
Im Freilichtmus
eum Detmold wurde ein Fachwerkhaus gegen Holzwurm- und Hausbockbefall behandelt. Mit einem Abstand zum Haus wurde ein Gerüst zur Einhausung erstellt, um Befestigungen am denkmalgeschützten Objekt zu vermeiden. Mit Hilfe eines Hubsteigers wurde die Folie auf dem Gerüst angebracht. Die thermische
Behand- lung erfolgte mit drei modernen Warmluftanlagen, die alle über eine Mehrstufenbrennertechnik und getrennte Rauchgasführung verfügen. Eine zusätzliche Befeuchtung wurde eingesetzt, um Schäden am Objekt zu vermeiden. Der Verlauf der Temperaturen wird während der Maßnahme kontrolliert und kann nach Ablauf zur Dokumentation ausgedruckt werden.
31.August 2011: Thermische Behandlung eines Hauses in Italien
In Ritten bei Bozen wurde an einem Haus aus dem 16. Jahrhundert Befall von Hausbock (hylotrupes bajulus) im oberen Bereich und Holzwurm (anobium punctatum) im unteren Bereich festgestellt. Da die Renovierungsarbeiten ohne eine thermische Behandlung nicht fortgesetzt werden konnten, war ein schneller kurzfristiger Einsatz notwendig.
Die Giebel sowie die Seitenüberstände wurden mit Spezialfolien eingehaust und dann das gesamte Gebäude mit zwei Warmluftanlagen thermisch gegen die tierischen Schadinsekten behandelt. Die weiteren Renovierungsarbeiten konnten unmittelbar fortgesetzt werden.
Die einzigartige Lage ließ die Überwachung der Anlagen und Temperaturverläufe zu einem Kurzurlaub werden.
05.August 2011: Maßnahme an einem Fachwerkhaus gegen Hausbock
Befall durch den Hausbock (hylotrupes bajulus) an einem privaten Fachwerkhaus in Hünstetten machten eine thermische Maßnahme an dem Gebäude unumgänglich.
Da die erforderlichen Temperaturen, die notwendig sind zur Abtötung aller Schadinsekten in jedem Entwicklungsstadium, auch im Ständerwerk und in den Außenbereichen erreicht werden mussten, wurde das gesamte Gebäude mittels Spezialfolien eingehaust. Empfindliche Einbauten wie z.B. die Einbauküche wurde gegen die Wärme mit Folien abgehängt und somit geschützt.
Anschließend wurde ein Rohrverteilung in das Haus gelegt und im Haus verteilt. Die Messfühler wurden ebenfalls an unterschiedlichen Stellen im Inneren gesetzt um die Maßnahme mit ihrem Temperaturverlauf außerhalb des Hauses anhand einer modernen Loggermesstechnik kontrollieren zu können.
Die Maßnahme wurde mit zwei Warmluftanlagen durchgeführt.
19.Juli 2011: Thermische Behandlung eines Dachstuhls in Luxemburg
In Mittelbouch in Luxemburg war bei einem Dachstuhl eines Einfamilienhauses Befall durch den Hausbock (hylotrupes bajulus) festgestellt worden. Durch zwei Gaubenfenster wurden flexible Rohre in den Dachstuhl verlegt und dort weiter verteilt. Mit einer Einblastemperatur von max. 75°C wurde eine schonende Maßnahme durchgeführt, um elektrische Installationen und Einbauten nicht zu gefährden. Eine entsprechend längere Laufzeit war einzuplanen.
Die Anlagen verfügen über eine getrennte Rauchgasführung, sodass keine Russpartikel eingeblasen werden, die zu Verunreinigungen oder Brandgefahr führen.
Im Dachstuhl waren an den thermisch ungünstigsten Stellen Temperaturfühler eingesetzt, die eine extern ablesbare Verlaufskontrolle ermöglichen. Die Daten konnten nach erfolgter Maßnahme ausgedruckt werden.
09.Juni 2011: Thermische Maßnahme am St. Antoniusheim in Vreden
Bei der Sanierung des St. Antoniusheim in Vreden wurde in der Kapelle eine thermische Maßnahme zur Bekämpfung der tierischen Schadinsekten durchgeführt.
Die Dachkonstruktionen über dem Kirchenschiff und dem Glockenturm sowie einige Räume im Erdgeschoss wiesen akuten Befall von Holzwurm (anobium punctatum), Hausbock (hylotrupes bajulus) und auch Schäden durch den Echten Hausschwamm auf.
Im ersten Abschnitt wurden im Erdgeschoss der Kapelle drei Räume mit Holzplatten verschlossen und ein flexibles Rohrsystem eingeführt. Das Erreichen der notwendigen Temperaturen wurde mit Hilfe von Temperaturfühlern, die an den thermisch ungünstigsten Stellen eingebracht waren,
und einem modernen Logger-Messsystem extern kontrolliert. Die maximale Einblastemperatur bei dieser Maßnahme betrug 75°C um nachteilige Veränderungen an den Einbauten und Elektroanschlüssen zu vermeiden.
Im zweiten Abschnitt wurden im Dachgeschoss die Schallluken mit Spezialfolie verkleidet und der gesamte Dachstuhl ebenfalls thermisch behandelt.
15.Mai 2011: St. Rochus Kapelle in Olpe
In der St. Rochus Kapelle in Olpe wurde akuter Holzwurmbefall am Hochaltar, einigen Skulpturen und Kirchenbänken festgestellt. Unter restauratorischer Aufsicht wurde der Altar abgebaut und in der Thermokammer in Lippstadt gegen tierische Schadinsekten behandelt. Die stark befallenen Objekte wurden direkt zum Restaurator transportiert und dort gefestigt und gesichert.
Für die Kirchenbänke wurde ein Klimakammerdurchlauf mit niedrigem Querschnitt durchgeführt. Nach erfolgter Behandlung wurden alle Exponate zur Kapelle zurücktransportiert und der Altar gemeinsam mit dem Restaurator wieder aufgebaut.
07.April 2011: Kombinierte Maßnahme im Freilichtmuseum Hessenpark
Ca. 5000 Objekte aus dem Freilichtmuseum Hessenpark werden derzeit in der IRT Klimakammer in Lippstadt gegen Holzwurm und Hausbock thermisch behandelt.
02.März 2011: Holzwurmbekämpfung in St. Sebastian, Würselen
Drei verschiedene Verfahrenstechniken zur Bekämpfung des Holzwurm
12.Oktober 2010: Thermische Maßnahme gegen Bunten Nagekäfer
Im Kirchengebäude St. Vitus in Sünninghausen wurde eine thermische Maßnahme zur Bekämpfung des Bunten Nagekäfers vorgenommen.
26.August 2010: Thermische Behandlung im Schloß Horst Gelsenkirchen
Im Rahmen der Gesamtsanierung der 160 Jahre alten Vorburg im Schloß Horst in Gelsenkirchen wurde eine thermische Behandlung gegen tierische Schadinsekten vorgenommen.
12.August 2010: Kombinierte Maßnahme in St. Barbara, Andreasberg
In der Gemeindekirche St. Barbara, Andreasberg, wurde der Kircheninnenraum thermisch gegen tierische Schadinsekten behandelt.
06.Juni 2010: Thermische Maßnahme im Zeitungsmuseum
Im Gebäude des Internationalen Zeitungsmuseums in Aachen wurde der Dachstuhl thermisch gegen Hausbock behandelt
16.Januar 2010: Mobile Thermokammer mit großem Behandlungsvolumen
Basierend auf den Erfahrungen der letzten 18 Jahre haben wir eine neue Technik entwickelt, die uns eine weitere Alternative zur Bearbeitung von Exponaten vor Ort ermöglicht. Eine Thermokammer mit den Maßen 7,00m X 2,80m X 2,40m wird mit einem Zugfahrzeug direkt zum Behandlungsort gefahren.
16.Juli 2009: Barockkanzel von St. Marien in Lemgo behandelt
Die Barockkanzel der Kirche St. Marien in Lemgo war akut vom Holzwurm befallen. Um den weiteren Verfall zu stoppen, wurde uns eine komplette Behandlung in Auftrag gegeben. Mit unserem speziellen Zellensystem wurde die Barockkanzel ohne Demontage an Ort und Stelle eingehaust und thermisch gegen tierische Schadinsekten behandelt.
25.Dezember 2008: Schädlingsbekämpfung im Freilichtmuseum Detmold
Drei Gebäude des Meierhofes im Freilichtmuseum Detmold sind stark vom Bunten Nagekäfer (Xestobium rufovillosum) befallen. Die Objekte wurden ausschließlich thermisch behandelt. Eine kontrollierte Maßnahme betraf zunächst das Haupthaus, nachfolgend wurden ein Speicherhaus und eine Scheune bearbeitet. Zur Behandlung wurden die drei Gebäude mit Folie eingehaust.







Im Rahmen der Gesamtsanierung der 160 Jahre alten Vorburg im Schloß Horst in Gelsenkirchen wurde eine
Weitere historische, noch verwertbare Teile wurden in einem Stapel von 11 x 25 m gesondert eingehaust und konnten dort thermisch behandelt werden.
Im Gebäude des Internationalen Zeitungsmuseums in der Pontstraße 13 in Aachen wurde der Dachstuhl thermisch gegen Hausbock behandelt. Auf begrenzter Fläche mitten in der Stadt wurden die thermischen
Basierend auf den Erfahrungen der letzten 19 haben wir eine neue Technik entwickelt, die uns eine weitere
Die Barockkanzel der Kirche St. Marien in Lemgo war akut vom Holzwurm befallen. Um den weiteren Verfall zu stoppen, wurde uns eine komplette Behandlung in Auftrag gegeben. Mit unserem speziellen Zellensystem wurde die Barockkanzel ohne Demontage an Ort und Stelle eingehaust und thermisch gegen tierische Schadinsekten behandelt.
Die thermische Behandlung nach dem Keylwert´schen Diagramm, bei dem Temperatur und Feuchtigkeit exakt geregelt werden, gewährleistet durch Eiweißdenaturierung eine hundertprozentige Abtötung aller Schadinsekten in jedem Entwicklungsstadium. Unmittelbar nach der Behandlung konnte die Kirche wieder für Gottesdienste freigegeben werden.
Drei Gebäude des Meierhofes im Freilichtmuseum Detmold sind stark vom Bunten Nagekäfer (Xestobium rufovillosum) befallen. Die Objekte wurden ausschließlich thermisch behandelt. Eine kontrollierte Maßnahme betraf zunächst das Haupthaus, nachfolgend wurden ein Speicherhaus und eine Scheune bearbeitet. Zur Behandlung wurden die drei Gebäude mit Folie eingehaust. Zur besseren Umlüftung der Außenwände wurde ein großzügiger Abstand
zum Fachwerk eingehalten. Das Haupthaus, 31,50x16x13,50 m (LxBxH), beinhaltet ca. 4.700 m³ Volumen. Während der sehr langsamen Aufwärmzeit, beginnend bei ca. 50°C Einblastemperatur und zusätzlicher Befeuchtung, wurde die Temperatur auf maximal 90°C erhöht. Damit warsichergestellt, dass mindestens 55°C im Kern der zu behandelnden Holzquerschnitte erreicht, und alle Holzschädlinge abgetötet wurden. Die Luftverteilung über zwölf Kanäle garantierten gleichmäßige Temperaturanstiege in allen Gebäudebereichen. Moderne Loggertechnik überwachten während der gesamten Behandlungsdauer den Anstieg der Kerntemperaturen. Das eingesetzte Verfahren arbeitet mit einer Mehrstufenbrennertechnik mit getrennter Rauchgasführung. Damit ist sichergestellt, dass keine Rußpartikel oder Kohlenmonoxyd in die Gebäude eingetragen werden und zu Schäden führen. Der gesamte Zeitaufwand von cirka 3 Wochen Behandlungsdauer garantierte die schonende Behandlung aller Objekte und die Abtötung aller Schädlinge in jedem Entwicklungsstadium. Mit den gleichen erprobten Methoden wurden später weitere Gebäude im Freilichtmuseum behandelt.